Meine Facebook Seite

Ich bin natürlich auch mit meiner Seite Vreniland bei Facebook vertrete. Dort poste ich immer aktuelle Sachen, die nicht hier in einem Blog erscheinen, einfach, weil es einfacher ist. Dort seht ihr immer meine aktuellsten Werke, Ideen und Umsetzungen. 

Ich würde mich über euren LIKE sehr freuen und hoffe, ihr schaut dort öfter mal vorbei.

Ganz liebe Grüße von eurer Vreni 

Ein kleiner Nachtrag: Fotoshooting meine Hundemädels

Lange ist es her, dass ich hier etwas gepostet habe. Es gab viel Stress, viel Kummer und viel Freude, wie das im Leben halt immer mal so spielt. 

Aber ich möchte euch unbedingt noch einen kleinen Nachtrag vom Frühjahr diesen Jahres zeigen bevor ich mit aktuellen Themen weiter mache:

Ich habe Jana Knabe kennen gelernt, sie ist eine geduldige und begnadete Tierfotografin. Wir waren zu einem Shooting ihrer Studioeinweihung da. Sie hatte ein super tolles Sonderangebot, doch was soll ich sagen, ich fand ihre Bilder so toll, dass ich noch viele Extrafotos nachgeordert habe. Es wahnsinnigen Spaß gemacht, die Bilder anzusehen und auszusuchen. 

Ein paar davon möchte ich euch hier zeigen.

So, und was macht man nun mit so vielen tollen Bildern? Man sucht sich zwei aus, lässt sie auf Holz drucken und gestaltet seine Wohnzimmerwand neu. Ich finde es herrlich. Meine Wand kann immer mitwachsen, Bilder und Sprüche können ausgetauscht werden und alles so individuell gehalten werden, wie es das eigene Leben eben auch ist. 

Vorweihnachtliche Hilfsbereitschaft

Gestern habe ich mir meine Hunde geschnappt und bin nach Recklinghausen in die Stadt gefahren. Ich hatte kein Ziel, wollte nur nicht zu Hause sein, also sind wir einfach durch die Innenstadt gebummelt. Ich mache sowas ja eher selten, da ich doch zu den von der Couch-aus-Shoppern gehöre und Kleidung bei mir ja doch fast ausschließlich selbst hergestellt wird. 

Ich lief also ziellos durch die Stadt und habe einfach ein wenig vorweihnachtliche Stimmung eingesaugt. Da man mit Hunden dabei ja doch sehr viel Aufmerksamkeit auf andere Hunde richtet, fiel mir ein Obdachloser mit Hund auf, der am Rand vom Weihnachtsmarkt saß und bettelte. Wenig später sah ich noch einen mit seinem Hund und in einer einsamen Seitengasse noch einen der ganz alleine seinen Becher hoch hielt.

Zu meinen Studienzeiten in Essen sind mir ständig Obdachlose begegnet, sie taten mir immer leid, doch wusste ich nie, was ich tun sollte. Geld geben wollte ich nie, da ich keine Alkohol- oder Drogensucht unterstütze wollte. Eine Brötchentüte hat man selten dabei. Und somit habe ich wie die meisten immer weggesehen, aus Hilflosigkeit, aus Bequemlichkeit, aus Ideenlosigkeit…

Da sich mein Leben in den folgenden Jahren immer weiter weg von den größeren Städten entwickelte und sich ja auch mein Shoppingverhalten änderte, dachte ich nicht weiter drüber nach. Und tatsächlich gibt es hier in meiner Heimatstadt Marl keine Obdachlose, die man wirklich bewusst wahrnimmt. 

Wann immer ich dann allerdings doch mal einen sah, hatte ich den Wunsch zu helfen, jedoch mit materiellen Dingen, nicht mit Geld. So reifte der Gedanke heran eine Tüte zu packen, diese sollte gefüllt sein mit Decke, Kleidung und Nahrung.

Der einzige Haken an der Sache, um sie wirklich umzusetzen: sowas schleppt man nicht immer mit sich rum und im Vorfeld daran denken tut man auch nicht, wenn man den bedürftigen Menschen so selten begegnet, dass man sie nicht vor Augen hat.

Gestern war es dann soweit. Ich sah die Menschen und da ich ohne Ziel und ohne Plan durch die Stadt bummelte und Zeit hatte, habe ich beschlossen diese zu nutzen und zu handeln. Ich bin also mit den Hunden zurück zum Auto und losgefahren. Erst wollte ich Fleecedecken holen, doch in dem Laden wo wir waren gab es ausnahmsweise mal keine, deshalb sind es Socken geworden. Ich habe mich entscheiden 4 Paar für 4 Pakete zu kaufen. 

Als ich zu Hause war, habe ich meiner Familie davon erzählt und Rahja war direkt begeistert von der Idee zu helfen und wir sind zum Supermarkt gelaufen und haben noch Lebensmittel geholt. Für Vitamine haben wir Clementinen und Bananen geholt. Weil Weihnachten vor der Tür steht noch Weihnachtsgebäck und noch etwas zu trinken. Und für den Fall, dass wieder Hunde dabei sind auch noch ein paar Leckerlies für die Vierbeiner. 


Rahja hat die Tüten zu Hause mit FROHE WEIHNACHTEN und ein paar Stickern verziert und so wurde es zu einem Familienprojekt die Pakete für die Obdachlosen zu packen.


Besonders gefreut hat es mich, wie sehr auch die achtjährige dabei geholfen hat und den Gedanken an Hilfsbereitschaft teilt. 


Wir hatten uns vorgenommen heute, am ersten Advent, wieder nach Recklinghausen zu fahren und dort die Pakete zu verteilen. Da auch noch verkaufsoffener Sonntag war, war ziemlich viel los in der Stadt und die Chance, die Pakete auch wirklich verteilen zu können (leider) sehr hoch. 

Nun ja, wenn man sucht, dann findet man nicht. So sind wir Kreuz und quer durch die Stadt gelaufen auf der Suche nach Menschen, den wir eine Freude bereiten wollten. Karsten ist die ganze Zeit geduldig mit uns gelaufen und hat die schweren Tüten mit den Paketen getragen. 

Mit der Zeit haben wir dann doch die Menschen gefunden nach denen wir Ausschau gehalten haben. Rahja war sehr mutig und hat die Pakete mit einem Weihnachtsgruß überreicht. Es war schön zu sehen, wie sehr sich das Kind über den Dank der Menschen gefreut hat. Einer dieser Menschen hat mich besonders berührt, während die anderen ihr Paket mit einem Dank entgegen genommen haben und an die Seite gelegt haben, hat dieser Mann sein Paket direkt geöffnet und die Banane gleich gegessen. Dieses Gefühl zu wissen, dass man einen Menschen mit einer Banane glücklich gemacht hat ist unbeschreiblich!

Versucht es doch auch einfach. Es muss nicht viel kosten, es muss nicht viel sein, aber einfach mal einen Tag bewusst durch die Stadt laufen und vorher beim Bäcker halten. Einfach ein Lächeln zaubern. Und wenn dann dieser eine Mensch dabei ist, der dann direkt in das Brötchen oder die Banane beißt, dann weiß man, wofür man es getan hat!


In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schöne und besinnliche Weihnachtszeit! 

Jessylee

Im August hatte ich ein traumhaftes Fotoshooting bei Jessylee. Jessy’s Bilder sind einzigartig und anders als diese normalen Studiobilder. Ich liebe sie einfach und möchte einen kleinen Eindruck mit euch teilen.


Und wer Jessy auch ganz toll findet, sollte immer mal wieder auf ihrer Homepage vorbei schauen, sie macht immer wieder Specials und Angebote.

Lang lang ist’s her…

…das hier etwas geblockt habe!

Tja, es ist nicht so, dass ich in den letzten Monaten nichts gebastelt, genäht, geplottet oder gebacken habe. Ganz im Gegenteil. Doch mir fehlte ständig die Zeit zum Fotografieren oder war zu ungeduldig und habe meine neuen Sachen sofort angezogen oder wenn ich es doch fotografiert habe, fehlte mir die Zeit es zu posten oder habe es schlicht und einfach vergessen…

Vor ein paar Wochen fing ich dann an meine Sachen wieder bei Facebook auf meiner Seite zu posten. Das geht ja ganz schnell von der Couch aus. Habe mir dafür auch einen Adapter geholt, meine Bilder von der SD Karte ganz schnell auf’s iPhone zu ziehen. Damit war dann auch das lästige Fotos am PC hochladen und mir selbst mailen hinfällig.

Und nun habe ich auch endlich den Weg gefunden, um es ebenso schnell hier zu posten. Ich war heute morgen schon so früh wach und wollte aber nicht aufstehen, dass ich ein wenig über das Bloggen nachgedacht habe und dann kam mir die grandiose Idee mal nach einer App zu gucken und tada, jetzt schreibe ich von meinem iPhone aus. Yieppy!

Bevor ich dann endlich wieder anfangen kann ordentlich und regelmäßig zu bloggen, zeige ich euch jetzt einfach eine Bilderflut der letzten Monate. 


















Anker und experimentelle Kragen

Anker und andere maritime Stoffe sind ja momentan absolut angesagt. Erst konnte ich mich damit nicht so wirklich anfreunden, habe ich doch gar keinen Bezug zu Strand und Meer, doch irgendwann packt es einen doch und braucht auch unbedingt etwas aus Anker-Stoff. Also habe ich einen Anker-Sweat und einen Anker-Jersey gekauft. Der Sweat ist bereits verarbeitet, der Jersey wartet noch darauf zu einem hübschen Shirt zu werden.

Das ich mal wieder meinen Grundschnitt nehme war klar. Doch es soll ja nicht jedes Sweatshirt gleich aussehen, daher variiere ich sehr gerne mit den Ärmeln, der Kaputze oder dem Kragen.  Und der Kragen ist ja super variabel: mal gibt es einen Stehkragen, mal einen xxl-Klagen, mal einen zum umklappen und mal einen gewickelten.

Diesmal sollte wieder am Kragen experimentiert werden. Es sollte erst ein Stehkragen werden, doch dafür bräuchte ich einen Innenstoff, der etwas stabiler ist, wie der kuscheligweiche Baumwollteddy. Doch da ja nun bald Frühling und Sommer kommen und es kein Winterpulli werden soll, musste ein anderer Kragen her. Also habe ich es mit einem kurzen Kragen probiert, der sich an der Seite überlappt. Da der Ausschnitt eher tief sitzt hat der Pulli so wenig Kälteschutz am Hals und wirkt so definitiv frühlingshafter, was bei einem Ankermotiv, das Sommer, Sonne, Strand und Meer assoziiert gar nicht mal so verkehrt ist. 😀

…und für´s Frauchen neue Shirts!

…auch für mich war ich fleißig und habe mir gestern Abend noch drei Shirts genäht.

Dies hier ist wieder mein „eigener“ Schnitt, den ich mir aus vielen anderen Schnitten zusammen gebastelt habe bis ich endlich einen hatte, der mir auch super passt.

…lange lange war es still hier…

Ganz lange habe ich diese Seite nicht gepflegt… Es war so hektisch in meinem Leben und es gab viele Höhen und Tiefen, so dass der Blog erstmal etwas ruhen musste. Doch das bedeutet nicht, dass ich untätig war. Ich habe in der Zeit viel genäht und gebastelt, doch bin ich einfach nicht dazu gekommen es zu fotografieren und zu bloggen.
Aber heute gibt es eine kleine Zusammenfasung von allen Nähprojekten für meine beiden Fellnasen, die in den letzten Wochen entstanden sind. Die beiden verdienen es schließlich auch neu eingekleidet zu werden. 😀

Neue Halsbänder

Halsbänder Halsbänder Halsband Halsband

Neue Norweger-Geschirre

Norweger für Nici Norweger für Liz Norweger für Nici Norweger für Liz

Neue Rundhals-Geschirre

Rundhals-Geschirr für Liz Rundhals-Geschirr für Nici

Experiment Senfgelb

Kleidung in senfgelb sieht man ja momentan überall. Das ist keine Farbe für mich. Ich stehe total auf knallige und kalte Farben, sehr zum Ärgernis einer Farbberaterin, die mir sagte, ich soll nur warme und gedeckte Farben tragen… Man was wollte die mir einen erzählen – und trotzdem habe ich nur buntes und auffälliges und meist in kalten Farbtönen. Ok, Senfgelb ist auffällig und knallig, dennoch ist es absolut nicht meine Farbe, viel zu gelb und viel zu warm… Doch es hat was retromäßiges und das wiederum mag ich… Es waren eine Menge Überlegungen und der eigentliche Grund für meinen Besuch auf dem Stoffmarkt gestern war es senfgelben Sommersweat zu kaufen. Und ich hatte Glück!
Zu Hause habe ich dann meine Stoffschätze durchstöbert und geguckt mit welchem bunten Stoff ich das ganze aufpeppen kann und vor allem am Hals einen anderen Kontrast habe, so dass mein blasses Gesicht in dem Gelbton nicht aussieht wie gerade vom Set von „The Walking Dead“ gekommen. Und da ging es schon los, womit kombiniere ich es am besten?

Farbkombis

Als erstes dachte ich an Blattwerk von Blaubeerstern, doch dann habe ich noch andere Stoffe dagegen gehalten. Der obere Stoff erzeugt durch seinen hellbraunen Grund und den kleinen Blümchen ein echtes Retrofeeling, der dunkelbraune Stoff mit dem kräftigen Farbmuster sieht wiederum verspielter aus und der untere grau-rosa Stoff hat wieder etwas sehr vrenihaftes…
Nun ja, sehr selbst, wie ich den Stoff vernäht habe. Und auch wenn Eigenlob stinkt, ich finde den Pulli total gelungen und finde auch, dass er mir ganz toll steht. 😀 Er sieht super herbstlich aus und ich freue mich darauf ihn nun in der neuen Jahreszeit tragen zu können!

Herbstliches Senfgelb

Herbstpulli  
Herbstpulli

Stoffmarkt

Mein Arbeitszimmer quillt über vor lauter Stoffen, die ich immer fleißig kaufe, aber bei weitem noch nicht verarbeitet habe. Entweder hat die Zeit gefehlt oder eine Idee zur Umsetzung oder der Kombistoff und ganz manchmal habe ich einen Stoff gesehen und genau vor Augen gehabt, wie ich ihn tragen möchte, aber dann kein passendes Schnittmuster dafür…
Und dann war heute Stoffmarkt bei uns – natürlich musste ich hin. Aber ich hatte mir fest vorgenommen nicht zu viel zu kaufen und hatte genaue Vorstellungen, was ich haben wollte: dünnen Sweat und das in senfgelb. Das habe ich auch tatsächlich bekommen. Ganz aus Versehen sind natürlich noch ein paar andere Stoffe in eine Einkaufstüte gehüpft. Insgesamt war es dann Sweat für drei Pullis und ein Panel Foto-Digitaldruck.
Einen dieser Sweats wollte ich ursprünglich gar nicht kaufen, doch auf dem Rückweg zum Auto ist er mir noch ins Auge gesprungen. Es ist ein wunderschönes sanftes, meliertes Lila. Eine ganz tolle Farbe und als ich den sah musste ich an meinen Chucks-Jersey denken, der schon seit über einem Jahr in meinem Schrank darauf wartet verarbeitet zu werden. Ich finde den Jersey traumhaft schön, doch fehlte mir bisher einfach die Idee, wie ich ihn tragen wollte. Doch mit dem lila Sweat war nun klar, dass es einen Pulli mit fettem Trichter-Schalkragen geben sollte!
Wieder zu Hause ist der Stoff gleich in die Maschine und den Trockner gewandert und dann auch direkt verarbeitet worden. Und ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Es ist ein wundervoller nicht zu aufdringlicher Pulli geworden und mit einem Plott aus dem Sil Store sieht er nun wirklich toll aus und die Chucks sind super in Scene gesetzt.
Jetzt habe ich den Jersey noch mit türkisen Chucks – irgendwelche Ideen, was ich daraus nähen kann? 😀

Chucks       Chucks

Trichter-Schalkragen